BI-Kultur und -Strategie

15.02.2018

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Wie Unternehmen nachhaltig Wettbewerbsvorteile sichern können

Business Intelligence (BI) stellt in Unternehmen die Versorgung mit entscheidungsorientierten Informationen und somit die Überführung von Unternehmensdaten in handlungsgerechtes Wissen sicher.

Lesen Sie in diesem Artikel, mit welchen strategischen Ansätzen und Maßnahmen sich BI-Initiativen und -Projekte zukunftsorientiert ausrichten und langfristig stärken lassen.

 

Inhaltsverzeichnis des Dokuments: Aktuelle Trends im digitalen CRM

  • Einheitliche BI-Strategie bekämpft Wissenssilos und kurzfristige, nicht-zufriedenstellende Lösungen
  • Vor der technologischen Perspektive steht die fachliche Ausrichtung
  • BI-Organisation und BI-Kultur als Erfolgsfaktoren
  • Die geeignete Architektur für eine strategische BI-Anwendungslandschaft
  • Unternehmenssteuerung als Grundstein für BI-Kultur und -Strategie

Einheitliche BI-Strategie bekämpft Wissenssilos und kurzfristige, nicht-zufriedenstellende Lösungen

Die Nachfrage nach Ansätzen für eine BI-Strategie steigt, insbesondere vor dem Hintergrund der beschriebenen Branchentrends. Das Thema BI wird in vielen Unternehmen immer noch unkoordiniert und unstrukturiert behandelt. Hierfür sind in erster Linie schwer abstimmbare und komplexe Wissenssilos verantwortlich, die es wiederum erschweren, allen relevanten Empfänger- bzw. Nutzerkreisen die benötigten Informationen und Insights bereitzustellen. Warum besteht diese Diskrepanz zwischen dem Bedarf einer strategischen Ausrichtung von BI und der Fähigkeit der Unternehmen diesen mit BI-Initiativen zu decken? Wenn BI doch in so vielen Organisationen einen hohen Stellenwert hat, wie kann es dann sein, dass Budget- und Ressourcenengpässe existieren? Warum ist in Unternehmen, die bereits mit der Implementierung von BI begonnen haben, der Grad an Nutzerakzeptanz so gering? (…)

BI-Organisation und BI-Kultur als Erfolgsfaktoren

Dass viele Unternehmen immer noch unkoordiniert und unstrukturiert an die Umsetzung von BI-Initiativen herangehen, keine klaren Regeln einer BI-Strategie existieren und am Ende die Projektergebnisse nicht nachhaltig zum Unternehmenserfolg beitragen, lässt sich in den meisten Fällen auf Unstimmigkeiten in der Aufbau- und Ablauforganisation zurückführen. Daher müssen die übergreifende Zusammenarbeit bei der Fachabteilungen und das Zusammenspiel zwischen Fachbereichen und IT genauer betrachtet werden. (…)

Die geeignete Architektur für eine strategische BI-Anwendungslandschaft

Die Analyse und Bewertung der Architektur/Technologie schließt sich in der Regel der Untersuchung der Fachlichkeit und der Organisation an. Ist ein Unternehmen durch eine historisch gewachsene BI-Landschaft einer enormen Systemvielfalt ausgesetzt, empfiehlt es sich, zunächst alle existierenden BI-Anwendungen einzuordnen und zu beschreiben.
Die Analyse der existierenden Architektur/Technologie sollte systematisch nach den typischen Merkmalen von BI-Systemen erfolgen. Mithilfe eines Kritertienkataloges, der zum Beispiel Frontend-Funktionalitäten wie Usability, Reporting und Berechtigungen beschreibt und Anforderungen rund um die Themen Datenhaltung und Datenbewirtschaftung kennzeichnet, kann eine entsprechende Bewertung der verschiedenen BI-Plattformen stattfinden. Durch diese Gegenüberstellung wird eine Vergleichbarkeit erzielt und Unternehmen sind dann in der Lage, ähnliche Anwendungen zu gruppieren und so am Ende die Synergiepotenziale zu ermitteln und die Architektur zu vereinheitlichen. Der Kriterienkatalog sollte eine Detaillierungsgrad aufweisen, der allen speziellen Anforderungen des Unternehmens Rechnung trägt. Denn nur so können das architektonische Schichtenmodell abgeleitet, Schnittstellen definiert, das Ziel- Software-Portfolio ausgewählt und am Ende die geeignete Architektur für eine strategische BI-Anwendungslandschaft entwickelt werden.

Unternehmenssteuerung als Grundstein für BI-Kultur und -Strategie

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die BI-Strategie auf dem strategischen Unternehmensrahmen aufsetzen sollte und für die Entwicklung einer top-down getriebene Vorgehensweise zu empfehlen ist. Ausgehend von dem vorhandenen BI-Reifegrad im Unternehmen kann der Aufwand und Umfang zur Erreichung eines strategischen Informationsmanagements mit BI als integralem Bestandteil definiert werden.
Im Vordergrund steht die fachliche Ausrichtung und daraus abgeleitet ergeben sich die technologischen Ziele und organisatorischen Maßnahmen. Ein BICC fördert Erfahrungsaustausch, hebt Synergien und schafft mit effizientem Datenmanagement und klaren Regeln in der Aufbau- und Ablauforganisation langfristig Wettbewerbsvorteile. IT-Systeme sind berechenbar, Menschen nicht. Daher kommt der Berücksichtigung von kulturell-getriebenen Projektrisiken eine besondere Bedeutung zu. Im Kontext der Entwicklung einer BI-Kultur sind Betroffene zu Beteiligten zu machen. Trends wie Big Data – Plattformen und die Notwendigkeit für mehr Agilität im Management von BI-Projekten stellen viele Unternehmen aktuell vor eine große Herausforderung. (…)

 

Autor der Publikation ist CINTELLIC-Portfolio-Manager Alexander Faber

 

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