Permission Based Marketing

13.03.2019

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Was das ist, wie man es erfolgreich umsetzt und welche Geröllhalden Sie in der Praxis meiden sollten

Permission Based Marketing hat der US-amerikanische Autor Seth Godin definiert als „das Privileg (nicht das Recht), voraussehbare, persönliche und relevante Nachrichten an Personen zu senden, die sie tatsächlich erhalten möchten.“ Wo der Verbraucher uns erlaubt ihn anzusprechen, ist unsere Werbung willkommen und kann wirken. Der Gesetzgeber gibt vor, was im Dialog mit unseren Kunden möglich ist und was nicht. In der Praxis passieren trotzdem unnötige Fehler. Deshalb im Folgenden die wichtigsten Fakten über Permission Based Marketing mit Fokus auf die Kommunikation via E-Mail.

E-Mail-Marketing ist eine der erfolgreichsten und am meisten angewandten Standard-Werbeformen, über alle Branchen hinweg. Die Voraussetzung: Der Kunde willigt ein, dass wir ihn über diesen Kanal kontaktieren dürfen. Oft ist die E-Mail der erste direkte Kundenkontakt. Gleichzeitig ist es eine Kommunikationsform, die strengen Restriktionen unterliegt. Spam hat viel Vertrauen zerstört. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft getreten ist, soll Vertrauen wieder herstellen, indem der Verbraucher besser geschützt wird und Unternehmen klare Richtlinien erhalten, was im Dialog geht und was nicht.

Noch hat sich dieses Wissen nicht verfestigt. Es werden weiterhin, erstaunlicherweise auch von großen Unternehmen, Fehler in der Praxis gemacht, die nicht selten den Verbraucher verärgern. Im schlimmsten Fall kommt es sogar zur Abmahnung. Wobei: Der wirklich schlimmste Fall ist doch, dass der Kunde so verärgert ist, dass er einem Unternehmen ein für alle Mal den Rücken kehrt. Und das nur, weil man die Abmeldung von einem Newsletter nicht sofort akzeptiert hat oder im Erstkontakt zu viel Daten abzufragen versucht? Das muss alles nicht sein.

Was Sie über Permission Based Marketing wissen müssen, damit Ihnen das nicht passiert, lesen Sie hier:

 

Inhalte der Publikation

  1. Die drei Phasen des Permission Based Marketing
  2. Checkliste: So holen Sie rechtssicher und erfolgversprechend die wertvolle Einwilligung des Kunden für Ihr Marketing ein
  3. Die Einwilligung Ihrer Kunden liegt vor – Jetzt können Sie werblich aus dem Vollen schöpfen! Wirklich? Ja, aber …
  4. … und vermeiden Sie bitte die folgenden 3 häufigsten Fehler!
  5. Der größte Irrtum im Permission Based Marketing
  6. Ihr Einstieg ins Permission Based Marketing: die Bestandsaufnahme
  7. Wie kann Beratung hier unterstützen? Machen Sie den Quick-Check!

Die drei Phasen des Permission Based Marketing

Permission Based Marketing wird möglich, wenn der Kunde uns seine Erlaubnis erteilt. Er erlaubt uns beispielsweise, ihm alle 14 Tage einen Newsletter zu schicken, ihn über Angebote telefonisch oder postalisch zu informieren, die für ihn relevant sind. Wenn wir als Technologie-Berater über Permission Based Marketing sprechen, meinen wir insgesamt drei Phasen:

  • Zunächst geht es darum, dass der Kunde uns erlaubt, ihn per Post, telefonisch und/oder per E-Mail zu kontaktieren. Wie generiert man diese Erlaubnis?
  • Zweitens setzen wir diese Erlaubnis in Kommunikation um, in Direct Marketing, Outbound-Calls oder E-Mail-Marketing. Was ist dabei zu beachten?
  • Drittens müssen wir jederzeit nachweisen können, dass wir die Einwilligung für unsere Werbemaßnahmen haben und gleichzeitig in der Lage sein, einen Widerruf dieser Erlaubnis direkt umzusetzen. Wie stellen wir das sicher?

 

Checkliste: So holen Sie rechtssicher und erfolgversprechend die wertvolle Einwilligung des Kunden für Ihr Marketing ein

  • Das Online-Formular sollte eine exakte Beschreibung dessen geben, wozu der Kunde seine Einwilligung gibt.
  • Die Datenschutzerklärung muss bestätigt werden, um sicherzugehen, dass der Betroffene diese zur Kenntnis genommen hat: Er setzt das berühmte „Häkchen“.
  • Klären Sie über die Widerrufsmöglichkeit auf, idealerweise kann der Kunde auch hier ein Häkchen setzen, dass er sie zur Kenntnis genommen hat.
  • Wenn es um die Einwilligung geht, ist höchste Transparenz geboten! Dem Kunden muss klar sein, welchen Mehrwert er sich mit seinen Daten erschließt, das heißt, was er als Gegenleistung für die Herausgabe seiner Daten und seine Einwilligung zum Erhalt von Werbung bekommt.
  • Die Einwilligung mit dem jeweiligen Text muss sowohl im Formular als auch in der Double-Opt-in-Mail gespeichert und ausgegeben werden, zudem muss dieser Vorgang protokolliert werden.
  • Datensparsamkeit: Es darf (zumindest beim Newsletter-Formular) ausschließlich die E-Mail-Adresse als Pflichtangabe hinterlegt werden, alle anderen Angaben müssen freiwillig sein.

(…)

 


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