Customer Data Platform

10.02.2021

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Die Zukunft der Marketing Automation?!

Marketing Automation beruht auf Daten. Im digitalen Zeitalter, in dem Menschen mehr Daten generieren denn je, besitzen Unternehmen, die ihre Kundendaten sinnvoll nutzen k√∂nnen, einen gro√üen Marktvorteil. Bei vielen Unternehmen verk√ľmmern Kundendaten jedoch oft in isolierten Datensilos. Die Geheimwaffe, mit der solche Datensilos aufgebrochen werden und Kundenbeziehungen neu definiert werden k√∂nnen, hei√üt Customer Data Platform (CDP).

Nachfolgend lesen Sie, was eine CDP ist und welchen Vorteil sie bietet, wie sie technisch umgesetzt wird und wie Sie in Ihrem Unternehmen eine Customer Data Platform einf√ľhren k√∂nnen.

 

Inhalte

  • Die Gefahr der Datensilos
  • Was ist eine Customer Data Platform?
  • Der Aufbau einer CDP
  • Abgrenzung zu anderen Systemen (CDP / DMP / CRM)
  • Die Einf√ľhrung einer CDP mit CINTELLIC: Plan. Build. Run.

 

Die Gefahr der Datensilos

Ein Datensilo ist ein isolierter Datenbestand, der unter der Kontrolle einer Abteilung, aber vom Rest des Unternehmens getrennt ist. √Ąhnlich wie Getreide in einem landwirtschaftlichen Silo ist ein Datensilo abgeschottet von √§u√üeren Einfl√ľssen, wie zum Beispiel dem Zugriff von anderen Abteilungen und Systemen im Unternehmen. Datensilos entstehen also, wenn Daten in einem Unternehmen nicht konsequent weiterverarbeitet und f√ľr andere Anwendungen nutzbar gemacht werden.

Auch wenn Datensilos oberfl√§chlich betrachtet harmlos erscheinen, besteht ein erhebliches Risiko darin, dass Unternehmen durch sie zunehmend handlungsunf√§higer werden ‚Äď und zwar aufgrund eines erh√∂hten internen Kommunikationsbedarfs, langsamerer Prozesse und einer schlechteren Informationsqualit√§t. Eine Customer Data Platform kann diesem Risiko wirkungsvoll entgegengestellt werden, da Datensilos durch die CDP aufgebrochen und vereint werden, wodurch eine 360-Grad-Sicht auf die Kunden des Unternehmens m√∂glich wird.

 

Was ist eine Customer Data Platform?

Eine CDP ist eine Software, die eine konsequente, einheitliche Aufzeichnung aller Kundendaten erm√∂glicht. Daten werden aus verschiedenen Quellen (z.B. Mobile Apps, Webseiten oder Kundendienstanfragen) und Systemen (z.B. CRM, EDW oder BI) sinnvoll miteinander verkn√ľpft und in Echtzeit zu individuellen Kundenprofilen zusammengefasst. Marketer bekommen so leicht zug√§nglich einen vollst√§ndigen √úberblick √ľber alle Interaktionen der Kunden und ihrer Customer Journeys mit dem Unternehmen. Durch eine intuitive, nutzerfreundliche Bedienoberfl√§che k√∂nnen Marketer ohne jeglichen IT-Support Kundensegmentierungen, Kampagnenautomatisierungen und personalisierte Kundenansprachen realisieren. So schaffen sie herausragende Customer Experiences ‚Äď und zwar √ľber alle relevanten Ger√§te und Kan√§le des Kunden hinweg.

 

Der Aufbau einer CDP

Der Aufbau einer CDP lässt sich in drei zentrale Phasen einteilen, die den Daten- und Prozessfluss beschreiben:

Phase 1: Daten

In der ersten Phase werden die Daten aus den verschiedensten Quellen in die CDP geladen. Eine CDP l√∂st dabei nicht zwingend die bestehenden Unternehmenssysteme ab, sondern integriert diese vielmehr in ein Meta-System und wird so als gemeinsame Schnittstelle zum Kernst√ľck der Marketing Automation. Die Daten aus den verschiedenen Quellen werden dann standardisiert und transformiert, um eine Verkn√ľpfung der verschiedenen Daten zu erlauben, die schlie√ülich in einem aggregierten Kundenprofil m√ľnden.

 

Phase 2: Entscheidungen

In der zweiten Phase werden die Kundenprofile den Marketern dann √ľber eine visuelle Benutzeroberfl√§che einfach zug√§nglich und f√ľr Analyse- und Selektionsprozesse nutzbar gemacht. Basierend auf einer Vielzahl verschiedener Attribute (z.B. demographische Kriterien, Transaktionsdaten, Webdaten, Kampagnenmetriken oder Kundendienstdaten) k√∂nnen Marketer dann Kunden segmentieren, selektieren und Zielgruppen identifizieren, um personalisierte, aufeinander abgestimmte sowie kanal- und ger√§te√ľbergreifende Kampagnen zu entwickeln.

 

Phase 3: Ausspielung

In der dritten Phase erfolgt die Anbindung der Kan√§le des Unternehmens. So werden die entwickelten Kampagnen √ľber verschiedene Kan√§le und an unterschiedliche Ger√§te ausgespielt. Das daraus resultierende Kundenverhalten kann dann wieder in Form unterschiedlicher Daten erfasst und √ľber die verschiedenen Einzelsysteme der ersten Phase in die CDP eingespeist werden. Durch diese iterative Prozessabfolge verf√ľgt eine CDP stets √ľber Echtzeitdaten, die es dem Unternehmen erlauben, einheitlich und kundenzentriert zu agieren, wodurch die Customer Experience nachhaltig verbessert wird.

(…)

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